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Kennt ihr dieses Gefühl, dass man jahrelang über einer Idee brütet, sie aber nie umsetzt? Oder nur halbherzig und ohne vollen Einsatz? Das war meine Geschichte mit HANDS OM. Bis 2019. It’s go time now!

HANDS OM war seit etwa 2011 in meinen Hirnwindungen archiviert. Damals fing ich an, Yoga zu unterrichten. Bei aller Liebe zu Yoga fehlte mir von Anfang an ein Element im Umgang mit den Menschen, die Schmerzen hatten. Also mit fast allen.… In jeder Stunde war ich konfrontiert mit Schmerzproblemen und wusste nicht so genau, wie ich darauf reagieren sollte. Ich griff zu den sicheren Pauschal-Antworten: Sei vorsichtig, mach diese oder jene Übung nicht, rede mit dem Arzt, meditiere… bla, bla, bla… Manchmal kam ich mir sehr hilflos vor.

Wie konnte es sein, dass so viele Menschen unter ähnlichen Schmerzen litten, ohne diagnostische Erklärung und ohne Antworten?

2011 fing ich an, gezielt nach Antworten zu suchen. Und wurde fündig: Ich entdeckte nicht EINE sondern mehrere Selbsthilfe-Methoden zur Schmerzbekämpfung. Zu meiner Überraschung gab es bei all diesen Methoden eine Gemeinsamkeit: Sie stellen das traditionelle Schmerzverständnis auf den Kopf und verbinden uralte Weisheiten aus Kampfsport, Yoga und Massage mit den neusten wissenschaftlich Erkenntnissen aus der Faszienforschung.

Mein bisheriges Weltbild bezüglich Schmerzen fiel zusammen wie ein Kartenhaus. Ich realisierte,

-dass es Antworten gibt auf die meisten Schmerzzustände

-dass chronische Schmerzen mit Selbsthilfe-Methoden reduziert oder eliminiert werden können

-dass es an der Zeit ist, ein paar Glaubenssätze über den Haufen zu werfen

Die wichtigsten Selbsthilfe-Methoden bei Schmerzen sind die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht, die Biokinematik nach Walter Paki sowie die Roll Model Methode von Jill Miller. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch weitere ähnliche Systeme gibt, die mir nicht bekannt sind.

2012 begann ich, die ersten Selbsthilfe-Übungen in meine Yogaklassen zu integrieren. Es fühlte sich gut an, den Nebel über dem Schmerzmeer zu lichten und Werkzeuge vermitteln zu können. Der Erfolg bestätigte mich. Nicht immer, aber oft. Ich begann, die medizinische Wirkung von Bewegung für mich und meine Yogaschüler zu nutzen – mit dem Ziel, Schmerzen zu reduzieren, Mobilität zu vergrössern und das Körpergefühl zu verbessern.

Zurück zu 2019: Es ist Zeit, einen Schritt weiter zu gehen. HANDS OM soll nicht nur da sein für meine Yogaschüler in Küssnacht am Rigi und Luzern. Es soll eine Plattform werden für den Austausch erprobter Selbsthilfe-Methoden. Eine Verbindung von Wissenschaft, Bewegung und Spiritualität. HANDS OM soll Menschen helfen, Schmerzen besser zu verstehen und aktiv etwas für ein schmerzfreies Leben zu tun.

Vorerst ist HANDS OM eine kleine Stimme. Meine Hoffnung ist es, mit anderen Selbsthilfe-Experten zusammenzuarbeiten und zusammen so laut und verständlich zu werden, dass sich etwas am Status Quo ändert. Möglichst viele sollen hören und erfahren, dass es neue Mittel und Wege gibt, schmerzfrei zu leben und sich im Körper besser zu fühlen.

Lebe HANDS OM, Isa


English version

THE STORY OF HANDS OM

Have you experienced this feeling of breeding over a business idea for years and not making it happen? Or that you treated it half hearted and without zest? Well this was my story with HANDS OM – until 2019.

HANDS OM has been safely locked in my brain since 2011, when I started to work as a yoga teacher. Being a yoga teacher has never been 100% satisfying to me. In every class I saw people suffering from physical and mental pain and didn’t know how to react other than telling them to be cautious – or rather not do certain exercises or adapt and ask the doctor and meditate… bla, bla, bla…

Bottom line: I had no clue what to say and how to help. I couldn’t give my clients useful tools and explanations and found an escape in general answers. It didn’t feel great.

At some point I started to search for answers and discovered amazing therapeutic self-care programs to eliminate pain. I did not find ONE but several systems. To my surprise they had several things in common: They promoted a completely different approach towards the development of pain, combining scientifically backed principles of fascia research with old wisdom from martial arts, yoga and massage therapy. My world of beliefs fell apart like a house of cards. I started to understand

  • that there were answers and tools to heal a majority of chronic pain problems.
  • pain could be erased or reduced with self-care tools and tailored exercises.
  • it was time to bring the discussion around pain in a new direction.

My first discovery was ‘Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht’ (Germany), the second was the ‘Roll Model Method’ from Jill Miller (USA) and the third was ‘Biokinematik’ by Walter Paki (Germany).

Interestingly these systems evolved at the same time on different continents.  started to integrate self-care methods into my yoga classes and experienced great results within my amazing yoga crowd at the time in the Netherlands. I discovered that movement is medicine and self-care tools could contribute to reduce pain, increase mobility and make people feel better.  Not always but often.

Back to 2019: It’s go time now and time to go a step further. The goal is to not only offer self-care as a core principle of my own yoga classes but to talk about the power of self-care. To take the fog away from the mistery of unspecific pain and chronic pain. To encourage people to take matters into their own hands.

HANDS OM is one small voice for now. My hope is to find collaboration with existing self-care experts and create a bigger megaphone together so that we can share and teach the amazing findings and power of self-care to a bigger crowd. Every human being deserves to know and to discover new ways to heal and feel better in their body.

Live HANDS OM, Isa